Wenn Sie Paket nach China schicken müssen, ist es notwendig, dass der Versand nach China reibungslos verläuft. Dazu müssen Sie die Zollbestimmungen für China kennen.

Merkmale der Zollbestimmungen für China

Bei der Ausfuhr nach China muss man einige Zollbestimmungen beachten. Erstmal gehört China handelsrechtlich zum erweiterten Präferenzsystem der Europäischen Union. Dabei unterscheiden sich die notwendige Versandpapiere hinsichtlich Warenwert, Herkunft und Zweck. Einige Dinge sind vom Export ausgeschlossen, wie zum Beispiel Medikamente, die nur dann nach China eingeführt werden dürfen, wenn sie dort registriert sind. Es gelten auch spezielle Vorschriften für die Verpackung beim Ausfuhr nach China.

In den Warenwert müssen sowohl die gegebenenfalls enthaltene ausländische Umsatzsteuer (in der Regel im Produktpreis bereits enthalten) als auch eventuelle Porto- und Beförderungskosten eingerechnet werden. Wird in anderen Währung bestellt, so gilt der offizielle Umrechnungskurs des deutschen Zolls auf den Rechnungsbetrag inklusive Porto. Der Zoll erkennt auch mögliche Rabatte durch Gutscheincodes oder Aktionen, die den Rechnungsendbetrag um eine bestimmte Summe kürzen.

Einfuhrzölle und Steuern bei der Einfuhr aus China

Ab welchem Betrag fallen Zoll und Steuern bei Bestellungen aus China an? Bisher waren Importwaren aus dem Nicht-EU-Ausland bis 22 € von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. Ab 1. Juli 2021 fällt diese Freigrenze weg und die eingeführten Waren sind nicht länger abgabenfrei. Die Abrechnung der Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7 % (beziehungsweise 19 %) wird durch die Paketdienstleister vorgenommen. Ausgenommen sind niedrigpreisige Waren mit einer Einfuhrumsatzsteuer von unter 1 €. Von dieser Regel ausgenommen sind Geschenke unter Privatpersonen. Diese bleiben bis zu einer Wertgrenze von 45 € abgabenfrei. Weitere Ausnahmen gibt es für Alkohol, Tabak und Parfüm sowie Briefsendungen, die ohne elektronische Zollanmeldung versendet werden können.

Dies bedeutet folgende Änderungen für Bestellungen in ausländischen Onlineshops. Neben der Abschaffung der Einfuhrumsatzsteuer-Freigrenze werden Unternehmen dazu verpflichtet, die Pakete elektronisch beim Zoll anzumelden. Mit dieser Regelung soll der Mehrwertsteuer-Betrug bekämpft werden, denn früher haben viele Händler aus Fernost auf ihren Warensendungen einen Wert unterhalb von 22 € angegeben, obwohl ein höherer Wert im Paket war, um keine Zollgebühren bezahlen zu müssen. Damit sollen auch faire Wettbewerbsbedingungen für EU-Unternehmen gesichert werden. Gleichzeitig soll der grenzüberschreitende Online-Handel vereinfacht werden.

Bei einem Warenwert zwischen 22 € und 150 € sind die Sendungen zwar zollfrei, aber nicht von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. Die Einfuhrumsatzsteuer beträgt aktuell 19 % (sehr selten bei China Bestellungen: 7 %); sie entspricht immer den aktuell gültigen Mehrwertsteuersätzen. Die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt-Wert) kann möglicherweise vom Warenwert abweichen. Beträgt der Wert der Waren mehr als 150 €, muss der Empfänger zusätzliche Zollgebühren (Einfuhrabgaben) entrichten.

Gewerbliche und private Sendungen nach China

Damit der Versand nach China reibungslos verläuft, muss man die Einfuhrbestimmungen für China beachten. Für gewerbliche Sendungen sind weitere Unterlagen notwendig. Bis zu einem Warenwert von 1000 € verlangt der Zoll eine Handelsrechnung, eine Zollnummer sowie einen Präferenznachweis. Dieser beinhaltet Angaben über den Ursprung der Waren innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Übersteigt der Warenwert 1000 €, ist zusätzlich eine Ausfuhranmeldung erforderlich. Vom zuständigen Grenzzollamt erhalten Sie eine MRN-Nummer (Movement Reference Number), die sichtbar an der Sendung zu befestigen ist. Über 6000 € Warenwert verlangen die Einfuhrbestimmungen für China außerdem eine Warenverkehrsbescheinigung.

Für Sendungen an Privatpersonen bis zu einem Wert von 500 € benötigt man keinen Ursprungsnachweis der Waren. Übersteigt der Warenwert dieses Limit, fordern die Zollbestimmungen für China eine Pro-forma-Rechnung und eine Zollnummer. Die Neuregelung heißt für private Empfänger, dass, Bestellungen in Online-Shops aus China teurer werden.

Was kostet der Versand von Paketen nach China mit Sendiroo

Einen einfachen Paketversand nach China gibt es schon ab 30 € (2 kg), und in der Regel dauert der Paketversand nach China zwischen 2 und 7 Tagen. Je nach Versandservice kann dieser Preis natürlich variieren. Mit Sendiroo können Sie bei Ihren Paketsendungen nach China bis zu 70% im Vergleich zu den regulären Tarifen vieler anderer Anbieter sparen. 

Den eigentlichen Versand führen bei Sendiroo die besten Versand- und Transportunternehmen des Marktes aus. Darunter befinden sich beispielsweise so namhafte Firmen wie GLS, UPS, DPD oder TNT. Trotz der hochwertigen Dienste dieser Unternehmen, können Sie mit Sendiroo Ihre Pakete nach China zu einem günstigen Preis versenden. 

Informieren Sie sich vor dem Versand Ihres Pakets nach China über die Bestimmungen für verbotene Artikel, die nicht nach China ein- oder ausgeführt werden dürfen. Beispielsweise waren ausländische Videospielkonsolen bis 2015 verboten, oder Gold-, Silber- und Edelmetallgegenstände müssen deklariert werden, bevor sie aus China ausgeführt werden. Da es sich um eine internationale Sendung handelt, muss außerdem eine Handels- oder Pro-forma-Rechnung ausgefüllt werden, wie bereits oben erwähnt.

Sendiroo bietet seinen Kunden einen umfangreichen Service zur Verfügung, der Ihnen bei Fragen und Schwierigkeiten weiterhilft, und den Sie jederzeit über Telefon, E-Mail oder Online-Chat erreichen können. Mit Sendiroo sind Ihre Lieferungen nach China erfolgreich und  zum besten Preis garantiert.

Sendiroo Blog