Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing ist eine Marketingstrategie mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu wecken. Einige Maßnahmen, die man dabei benutzt, sind beispielsweise Check-Listen, Microsites, Erklärvideos, Vorträge oder Infografiken. Wenn solche Gratis-Tools tatsächlich Mehrwert haben, werden sie über Social Media verbreitet, um die Zielgruppe zu erreichen. Die Verbreitung erfolgt besser durch Likes, Shares und Backlinks, und dies hilft auch die SEO

Der Sales-Funnel im Inbound-Marketing besteht aus 5 verschiedenen Abschnitten: Visits, Leads, Marketing Qualified Leads, Sales Qualified Leads und Clients. Ziel des Inbound-Marketings ist das Erzeugen von Leads, um einen potenziellen Kunden mit der Marke oder einem Produkt vertraut zu machen, um ihn später als Kunden zu gewinnen.

Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing.

Inbound-Marketing ist ein digitaler Marketingprozess, bei dem Unternehmen und Produkte von potenziellen Kunden im Internet gefunden und nicht durch Werbedruck erreicht werden. Das Mittel dazu ist nützlicher Content auf den Websites von Unternehmen. Das Gegenstück zu Inbound-Marketing ist Outbound-Marketing. Hier wird die Zielgruppe gezielt und meist werblich angesprochen, um einen Markt bzw. Produkt bekannt zu machen. Bei Inbound-Marketing geht es allerdings nicht darum, eine reine Verkaufsshow abzuliefern (wie bei Outbound-Marketing), sondern sich und Ihr Unternehmen als Experte in Ihrer Branche zu positionieren.

Beim Outbound-Marketing versucht das Unternehmen, Kunden zu finden. Beim Inbound-Marketing hingegen sollen Kunden das Unternehmen finden, durch das Forcieren der Aufwendungen dahingehend, im Internet gefunden zu werden.

Wie Inbound-Marketing funktioniert.

Bei Inbound-Marketing geht es darum, im Internet gefunden zu werden. Menschen gelangen auf die Webseiten und ihre Inhalte, aber sie sollten dann Leads werden. Ein Lead ist ein Businesskontakt, der Interesse an Ihrem Unternehmen hat und Ihnen seine Kontaktdaten zu Kommunikationszwecken zur Verfügung stellt. Wie Unternehmen durch Marketingstrategien Leute ins Leads verwandeln erklären wir mit einem Beispiel.

Abgesehen von frei zugänglichen Inhalte gibt es auf solche Website auch Premium Content (Anreize). Diese Premium Inhalte sind in Form von Call to Actions (CTA) und bieten besonders interessante Information. Dieser Premium Content ist besonders wertvoll und daher nicht kostenlos, aber dafür wird kein Geld verlangen, sondern die eigenen Kontaktdaten. Das nennt man Leadgenerierung. Es gibt drei Schritte im Inbound-Marketing:

  • Attract (Anlocken): Ziehe die richtigen Leute an.
  • Engage (Einbinden): Hilf diesen Menschen bei ihren Problemen und Zielen, sodass sie mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Dir kaufen werden.
  • Delight (Erfreuen): Gehe für sie über das Ziel hinaus. Hilf ihnen, Erfolg mit Deinem Produkt zu haben.

Bei Leads handelt es sich um Website-Besucher, die dem Unternehmen ihre Kontaktdaten hinterlassen haben. Normalerweise tun sie das auch, um dafür im Gegenzug ein Stück Premium Content zum Download zu bekommen. In der Inbound Methodik wird zwischen Leads, Marketing Qualified Leads und Sales Qualified Leads unterschieden.

Mit Marketing Qualified Leads sind all jene der generierten Leads gemeint, die einem gewissen Kundenprofil entsprechen wie Mitarbeiter in einer gewissen Position oder Funktion in einem Unternehmen. Bei Sales Qualified Leads handelt es sich um Marketing Qualified Leads, die zusätzlich auch eine Kaufabsicht haben.

Inbound Marketing Strategien.

1. Content-Marketing, Video-Marketing, Podcasts und SEO

Wenn man kontinuierlich qualitative Inhalte veröffentlicht, die den Besucher nicht nur unterhalten, sondern auch informieren, dann baut man sich dadurch schrittweise eine Experten-Position im Gebiet auf. Durch guten, Suchmaschinenoptimierten (SEO) Content gelangen möglichst viele Menschen auf Deine Website. Aber beim Content-Marketing zahlt auch Video-Content. Beispielsweise ist YouTube die zweitbeliebteste Suchmaschine der Welt. 

Durch das regelmäßige Veröffentlichen von neuen Inhalte, das Schaffen einer Experten-Position und das in Beziehung treten mit potenziellen Kunden wirst Du Vertrauen aufbauen, und Vertrauen ist sehr wichtig um Leads zu generieren.

2. E-Mail-Marketing-Strategie und kostenlose Tools

E-Mail-Marketing ist ein Werkzeug, um die Beziehung mit den neuen Kunden aufrecht zu halten. E-Mail-Marketing ist das Senden einer kommerziellen Nachricht (per E-Mail), an eine Gruppe von Personen. Um so eine große Menge an E-Mails schicken zu können, muss man ein E-Mail Marketing Tool anwenden. Diese Tools heißen Newsletter-Tools und hier kannst Du mehr darüber erfahren. Diese MarketingStrategie ist wichtig, denn E-Mails bleiben im Laufe der Zeit der beste Weg, um in Kontakt mit den Kunden zu treten. 

Zuzüglich kann man den Kunden kostenlose Tools anbieten, um die potenziellen Kunden anzuziehen, wie beispielsweise Testversionen von Programmen oder Gratisproben von Produkten. Dies hilft bei der Engagement-Phase des Inbound-Marketings.

3. Webinare, Tutorials, Kurse und Community nur für Kunden

Gute Werkzeuge, um Leads zu generieren sind Tutorials, Podcasts, E-Books oder Vorträge. Im Endeffekt bieten Webseiten Anreize für die Anmeldung von Besuchern (ein kostenloses E-Book, ein Arbeitsblatt, eine PDF-Version des Artikels etc.) und somit gelingt es ihnen Kontakte zu erhalten. Diese Strategie hilft nicht nur bei der Einbindung von potenziellen Kunden, sondern auch bei der Kundenbindung bestehender Kunden, die vielleicht eine weitere Schulung zum Produkt benötigen oder weitere Inhalte gerne hätten. 

Wenn man nur Content für die Community bietet, zeigt man, dass diese Inhalte wertvoll ist, und nicht kostenlos erreichbar ist. Dadurch, dass die Gruppe nur für Kunden zugänglich ist, bleibt sie eben qualitativ hochwertig.

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