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Der Wunschliefertermin ist, wenn man bei einer Online-Bestellung von Waren an der Kasse ein Lieferdatum auswählen kann. 

Der Liefertermin ist der vereinbarte und erwartete Eintreffzeitpunkt einer Bestellung beim Empfänger. Also das Datum, an dem die Dienstleistung oder die Ware tatsächlich geliefert wird. 

Arten von Lieferterminen

Es gibt mehrere arten von Liefertermin:

  • Der Wunschliefertermin: Der Kunde gibt bei der Bestellung seinen bevorzugten Liefertermin an. Besonders im E-Commerce gewinnt der Wunschtermin an großer Beliebtheit und Bedeutung. Kunden können sich ihre Ware dann zustellen lassen, wenn sie Zuhause oder am Arbeitsplatz sind. Auch bei auf Abruf liegenden Artikeln lassen sich Wunschtermine besser realisieren.
  • Der erwartete Liefertermin: Sobald die Ware zum Versand bereitsteht, teilt der Lieferant dem Empfänger den zu erwartenden Liefertermin mit. Dies geschieht mittels eines Lieferavis (Anmeldung) via E-Mail, Fax oder Telefon vor dem Eintreffen. In manchen Fällen kann der Kunde die Lieferung mittels Tracking auf seinem Weg verfolgen.
  • Der tatsächliche Liefertermin: Das ist der Moment, indem die Lieferung tatsächlich beim Kunden angeliefert wird. Dieser kann aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen vom ursprünglich avisierten Liefertermin abweichen. Gründe dafür können in Witterungsverhältnissen, Verkehrsstörungen oder Pannen liegen.
  • Das Lieferzeitfenster: Gerade in der Just-in-time-Produktion wird dem Lieferanten, Spediteur oder Logistikunternehmen ein Lieferzeitfenster zugeteilt. Die zeitpunktgenaue Lieferung ist hier zwingend erforderlich, um Störungen im Betriebsablauf zu vermeiden. Auch das Beliefern von Einzelhändlern erfolgt in festgelegten Zeitfenstern, da die meisten Fußgängerzonen Zufahrtsbeschränkungen haben. Kommt der Fahrer zu spät, ist die Zufahrt verboten oder das gebuchte Zeitfenster an der Laderampe ist verfallen.

Wenn Liefertermine nicht eingehalten werden gibt es möglicherweise Strafen Laut dem BGB § 286  ist der Käufer, bei einer nicht rechtzeitigen Lieferung, dazu verpflichtet dem Verkäufer abzumahnen und ihm eine Nachfrist einzuräumen. Das bedeutet der Lieferant hat noch weitere zwei bis drei Tage (bei Standardartikeln) um seinen Verzug wieder gutzumachen. Ist die Lieferung nach der verlängerten Pflicht immer noch im Verzug, kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten, einen Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Kaufvertrages beanspruchen oder einen Ersatz aufgrund des entstandenen Verzögerungsschadens einfordern.

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