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Als Grundlage der Datenspeicherung muss man erst folgendes erklären: Informationen müssen in Computern gespeichert werden, damit sie dem Benutzer jederzeit zur Verfügung stehen. Ein “Bit” bedeutet “binary digit” und stellt dabei die kleinste elektronische Speichereinheit dar. Computer arbeiten mit Binärzahlen. Die Maßeinheit für eine Datenmenge bei einem Computer beginnt wie gesagt bei einem “bit”. Der Begriff “bit” bedeutet so viel wie zweiwertige Ziffer (0 oder 1). Eine Maßeinheit größer steht ein “Byte”, auch Oktett. So ein Byte ist zusammengesetzt aus 8 bit. 

Was sind die Speichereinheiten?

In Computern speichern Sie natürlich nicht nur einzelne Zustände ab, sondern ganze Zahlen, Buchstaben oder Wörter. In diesem Fall können Sie da schon mal leicht den Überblick verlieren, wenn Sie nur die Informationseinheit Bit betrachten. Daher werden mehrere Bits zu einer Speichereinheit zusammengefasst.

  • 1 Kilobyte (KB) = 1024 Byte
  • 1 Megabyte (MB) = 1024 KB
  • 1 Gigabyte (GB) = 1024 MB
  • 1 Terabyte (TB) = 1024 GB

Ein Computer kann nur mit zwei Zuständen arbeiten: AN oder AUS bzw. 1 oder 0. Ein Bit kann nur diese zwei Zustände annehmen. So stellt ein Bit eine Art Behälter dar, in dem nur eine 1 oder eine 0 abgelegt werden kann. Um diese Bits in einem Computer zu speichern, stehen Ihnen mehrere Datenträger wie Festplatte, USB-Stick oder DVD zur Verfügung. Diese Datenträger kennen ebenfalls nur die zwei Zustände 1 oder 0. DSL-Anbieter geben Datentransferraten in 16 bzw. 32 Megabit pro Sekunde an. Ein Bit sagt also oftmals etwas über die Geschwindigkeit beim Datentransfer aus.

Die Maßeinheiten werden bei den unterschiedlichen Medien wie folgt eingesetzt; Gigabytes und Terabytes werden als Speichergröße für Festplatten angegeben, RAM Bausteine und DVD-Rohlinge bislang nur in Gigabyte angegeben. CD-Rohlinge haben nur ein Volumen, dass in Megabyte angegeben wird.

In der Logistik benutzt man IT-Systeme, die Informationen speichern und verwalten. Diese Systeme funktionieren wie oben genannt erklärt. Besonders bei einer Anzahl an ständig wechselnden Produkten ist es schwer stets die Übersichtlichkeit zu behalten. Daher ist eine geeignete Lagerverwaltungssoftware (auch Inventory Management System) in der heutigen Lagerhaltung unerlässlich. Ein Lagerverwaltungssystem (LVS),  rationalisiert und zentralisiert die verschiedenen Prozesse. Solche Systeme kontrollieren den Lagerfluss und stellen sicher, dass der richtige Lagerbestand rechtzeitig an seinem Bestimmungsort gelangt. LVS sind dann softwarebasierte Systeme, um Warenlager und Distributionszentren von Unternehmen zu verwalten. Durch eine solche Anwendungssoftware werden alle Lagerprozesse gesteuert und verwaltet.

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