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In einem Palettenlager werden Paletten, Gitterboxen oder andere genormte tauschfähige Ladungsträger gelagert. Paletten sind Hilfsmittel, um Güter zu transportfreundlichen Ladungseinheiten zusammenzufassen und sie stellen eine Form der Lager- und Transportgestaltung dar, bei der Waren zum Zweck der Aufbewahrung und des vereinfachten Transportes und Handlings auf einer rechteckigen Grundflä­che gestapelt und so zu einer größeren kom­pakten Einheit verbunden werden.

Bei einem Palettenlager gibt es zwei Arten von Lagersystem. Einerseits kann man die Paletten übereinander gestapelt und in Gassen oder Blöcken auf dem Lagerboden lagern oder auch in einem Palettenregal, welche keine geschlossenen Böden hat. Die standardisierten Paletten, auch Europaletten genannt, haben folgende Dimensionen: 800 x 1200 mm (DIN 15 146-2). Diese Bün­delung ermöglicht ein verein­fachtes Bewegen auch großer Mengen und Gewichte, da Hebe- und Fördereinrichtun­gen überall auf die entsprechenden Normen abgestimmt sind.

 

Arten von Palettenlagern

Palettenlager sind in verschiedene Systeme unterteilt, die es dem Lagerpersonal ermöglichen Paletten effizient zu lagern. Die gängigsten Palettenlagersysteme sind:

  • Die Blockstapelung: dabei werden die Stückgüter in Gassen oder Blöcken auf dem Boden übereinandergestapelt.
  • Der Stapelrahmen: besteht aus einem Boden und Stützpfosten, die bei Bedarf aufgestellt und bewegt werden können. Mit Hilfe des Stapelrahmens lassen sich Paletten optimal übereinander stapeln
  • Das Einfach-Tiefenregal: Das Konfigurieren dieser Regale ist auf vielfältige Weise mit unterschiedlichen Höhen möglich und sind heutzutage in den meisten Lagerhallen im Einsatz. Bei dieser Methode ist der Zugang zu jeder im Regal gelagerten Palette möglich und das Wabenproblem ist nicht gegeben.
  • Das Doppel-Tiefenregal: Das Doppel-Tiefenregal setzt sich aus zwei Einfach-Tiefenregalen zusammen, die hintereinandergestellt werden. Dabei ist ein spezieller Stapler notwendig, der die Paletten im hinteren Bereich des Regals platzieren oder entnehmen kann.
  • Das Einfahrregal: bieten das fünf- bis zehnfache an Palettenstellplätzen und somit Vorteile bei der Raumausnutzung. Diese Methode ist vor allem für Güter geeignet, bei denen die Rotation keine große Rolle spielt und das LIFO-Prinzip genutzt werden kann.
  • Das Palettendurchlaufregal: Bei diesem Prinzip bewegt sich die Palette von einem Ende des Regals auf einem Förderband oder auf Rollen vorwärts. Dies ermöglicht es, die Paletten nach dem FIFO-Prinzip zu entnehmen.

Das Einschuberegal: diese eignen sich wieder hervorragend für eine LIFO-Lösung. Hier wird die Ladung über einen schienengeführten Träger eingelagert.

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