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Outsourcing (auch Auslagerung auf Deutsch genannt) ist eine Strategie, bei der Unternehmensaufgaben und -strukturen an externe Auftragnehmer oder Dienstleister abgegeben werden. Dabei kann es sich um einzelne Aufgaben, zusammengefasste Bereiche oder auch um komplette Geschäftsprozesse handeln. Der Begriff Outsourcing setzt sich aus drei Wort-Komponenten zusammen: outside, resource und using – sprich: Die Nutzung externer Ressourcen.

Gründe für Outsourcing sind beispielsweise, dass Unternehmen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, und somit effizienter arbeiten. Man kann auch durch Outsourcing Kosten sparen, denn Externe Unternehmen verfügen über einen hohen Spezialisierungsgrad in Bezug auf ihre jeweilige Dienstleistung. So können diese sehr viel kostensparender arbeiten und deshalb günstige Angebote unterbreiten. Außerdem, das Outsourcing ist hier eine Alternative zur Neueinstellung von Fachkräften. Werden neue Arbeitsprozesse in einem Unternehmen notwendig, mangelt es in der Umsetzung oft an Know-how oder qualifizierten Mitarbeitern. Dabei bringt Outsourcing häufig auch Qualitätsverbesserungen mit sich. 

Arten von Outsourcing

Es gibt  nämlich verschiedene Formen von Outsourcing:

  • Unternehmensinternes Outsourcing: Unternehmensinternes Outsourcing bedeutet, dass ein Aufgabenbereich beispielsweise an ein Tochterunternehmen übertragen wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit, extra ein neues Unternehmen zu gründen, um das Feld auszulagern. Es ist klar, dass eine solche Praxis vorrangig in großen Betrieben stattfindet. Ein Beispiel für Unternehmensinternes Outsourcing ist Fulfillment, was das Auslagern oder Outsourcing von der Logistikaufgaben ist. Sehr eng damit verbunden handelt es sich beim E-Fulfillment genau genommen um das teilweise oder vollständige Outsourcing, also die Auslagerung von Prozessen im E-Commerce, um die Waren so schnell, zuverlässig und kostengünstig an den Online-Kunden zu bringen.
  • Business Process Outsourcing: Ins Deutsche übersetzt bedeutet diese Form so viel wie Geschäftsprozess-Auslagerung. Das bedeutet, dass ein kompletter Geschäftszweig an Dritte abgegeben wird. Es werden sowohl die Aufgaben, als auch die Kontrolle ausgelagert.
  • Knowledge Process Outsourcing: Diese Form des Outsourcings ist besonders kompliziert, wenn sich Unternehmen plötzlich komplexen Aufgaben gegenüber sehen, die überhaupt nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun haben. Bereiche mit einer extrem hohen Komplexität werden dann an entsprechende Spezialisten abgegeben. Handelt es sich hierbei um scharf abgegrenzte Aufgabengebiete, wird das Outsourcing auch als Outtasking bezeichnet.
  • Offshore-Outsourcing: Günstigere Stundensätze bei gleicher (und manchmal sogar besserer Leistung) sorgen dafür, dass viele Unternehmen ihre Aufgaben ins Ausland verlagern. Diese Form von Outsourcing wird Offshore-Outsourcing oder kurz Offshoring genannt.
  • Out-Servicing: Diese sehr spezielle Form der Auslagerung bezieht sich ausschließlich auf den Kundendienst eines Unternehmens. Dieser kann beispielsweise von Callcentern übernommen werden.
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