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Internationales Logistikmanagement ist eine Unterkategorie des Logistikmanagements. Aber nicht deswegen ist das internationale Logistikmanagement ein kleines Teilgebiet in der globalen Wirtschaft, sondern ein sehr großes und unersetzliches Rad im Getriebe des Handels. Die Logistik umfasst die Organisation, Steuerung, Bereitstellung und  aller Prozessen von Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströmen entlang der Wertschöpfungs- sowie Lieferkette. Internationale Logistik-Manager tragen viel Verantwortung und kümmern sich um den reibungslosen Ablauf von Prozessen, Personaleinteilung und effektive und schnelle Problemlösungen.

 

Internationale Logistik

Der Begriff internationale Logistik bezeichnet Logistiksysteme und -prozesse, die die nationalen Grenzen überschreiten. Die Logistik unterteilt sich generell in vier Fachdisziplinen:

  • Beschaffungslogistik: Hiermit ist der Prozess vom Wareneinkauf bis zum Transport bzw. die Lieferung des Materials zum Eingangslager oder zur Produktion gemeint. 
  • Produktionslogistik: Der Fabrikant beschäftigt sich damit, wann welche Produktionsteile geliefert werden müssen (z.B. die Verpackung erst nach dem Display) und wie man innerbetrieblich den Transport übernimmt, wenn z.B. Teile aus verschiedenen Lagern zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Fertigungsort benötigt werden.
  • Distributionslogistik: Diese Disziplin umfasst alle Lager- und Transportvorgänge von Waren zum Abnehmer. Dazu gehören u.a. die Verladung der Mobiltelefone in Container und dann auf die Schiffe, die vorherige Buchung der Containerstellplätze und das Vorbereiten der Zollunterlagen sowie die gleichzeitige Kontrolle der Vollständigkeit der Lieferung und vieles mehr.
  • Entsorgungslogistik: Irgendwann ist ein Mobiltelefon veraltet und muss entsorgt werden. Auch die Abfälle der Produktion müssen entsorgt bzw. recycelt werden. Hierum kümmert sich die Entsorgungslogistik mit maßgeschneiderten Lösungen.

Aufgaben eines internationalen Logistik-managers

Logistik-Manager übernehmen die Verantwortung für Themen von Marketing über BWL und Kommunikation bis zur Steuerung des Vertriebs. Sie legen beispielsweise Betriebsabläufe fest, schulen Mitarbeiter, kontrollieren und erstellen Strategien. Auch Kalkulationen gehören zu den Aufgaben eines Logistikmanagers. Damit arbeiten sie gerade im Zeitalter der Globalisierung in einem hochkomplexen Feld der Logistik

Neben Logistik-Manager gibt es andere Jobs im Bereich Management und Logistik, wie der Supply Chain Manager oder der Disponent. Supply Chain Manager sorgen dafür, dass die Lieferkette einwandfrei funktioniert. Dabei spielt nicht nur die materielle, technische und finanzielle Komponente eine Rolle, sondern auch die menschliche: Sie sind viel mit Lieferanten und seinem Team im Austausch, um die Abläufe zu optimieren. 

Disponenten haben im Bereich der Logistik und Materialwirtschaft einen Überblick und tragen maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens bei. In einer Spedition kümmert sich der Disponent zum Beispiel um die Koordination von Transporten und ist verantwortlich für die Transportmittel und Einhaltung von An- und Auslieferungsterminen von Waren. In der Warenwirtschaft ist der Disponent mitverantwortlich für Materialbeschaffung und führt Bestandsaufnahmen sowie Qualitätskontrollen durch. Mit der Auswertung von Statistiken trägt der Disponent zusätzlich zur Optimierung des Warenflusses bei.

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