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Business Logistics ist die englische Bezeichnung für die Logistik im Unternehmen. Logistik umfasst viel mehr als Transport, Lagerung und Umschlag. Dabei geht es um die intelligente Planung und Steuerung von Wertschöpfungsketten. Der Logistikprozess ist ein System, das innerhalb eines Unternehmens und unternehmensübergreifend mit Kunden und Lieferanten eine optimale Versorgung mit allen benötigten Gütern und Materialien gewährleistet.

Der Begriff Unternehmenslogistik (oder Business Logistics) ist der übergeordnete Begriff für die gesamte Logistik eines Unternehmens, der alle internen und unternehmensübergreifenden Aspekte der Logistik mit einbezieht. Darunter versteht man die Planung, Steuerung, Koordination, Durchführung und Kontrolle sämtlicher interner und externer Güter- und Informationsflüsse. In Deutschland ist die Logistik-Definition von Helmut Baumgarten etabliert.

 

Ziele der Business Logistics

Das erste Ziel der Unternehmenslogistik ist die Sicherstellung des erfolgreichen Transports von Personen, Gütern, Energie, Geld oder Information, sowie die Lagerung, Bereitstellung, Beschaffung und Verteilung dieser Waren. Zudem, alle diese Aufgabe muss man steuern und kontrollieren. Ein anderes Ziel ist die Kostensenkung und die Schaffung flexiblerer logistischer Systeme, was zur Optimierung der verschiedenen Prozesse im Rahmen der Logistik gehört. 

Das wichtigste Ziel ist aber die Sicherung der Verfügbarkeit des richtigen Guts, in der richtigen Menge und im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit sowie für den richtigen Kunden und zum richtigen Preis.

In der Unternehmenslogistik ist die Lagerhaltung ein relevantes Thema, denn einmal im Lager abgelegte Waren müssen jederzeit wieder auffindbar sein. Besonders bei einer Anzahl an ständig wechselnden Produkten ist es schwer stets die Übersichtlichkeit zu behalten. Daher ist eine geeignete Lagerverwaltungssoftware in der heutigen Lagerhaltung unerlässlich.

Unternehmen, die in der Logistikbranche tätig sind, übernehmen als Dienstleister logistische Aufgaben für andere Unternehmen, so insbesondere den Transport von Gütern.

 

Teilbereiche der Logistik

Je nach Phase des Produktionsprozesses bezeichnet man die Logistik wie folgend: Beschaffungslogistik, Produktionslogistik und Distributionslogistik. In der Beschaffungslogistik geht es um den Weg der Rohstoffe vom Lieferanten zum Eingangslager. Hauptaufgabe der Produktionslogistik ist es, den optimalen Materialfluss vom Rohlager bis zum Fertigwarenlager zu gewährleisten. Hauptziel ist die möglichst schnelle Auftragsabwicklung. Die Distributionslogistik umfasst als Bindeglied zwischen Unternehmensproduktion und Unternehmensabsatz die Lager-, Umschlag- und Transportvorgänge der Waren von der Herstellung bis zum Käufer. 

Im klassischen Sinne versteht sich die ursprüngliche Logistik als reine Warenwirtschaft, doch die moderne Unternehmenslogistik verfügt über weit mehr: Entsorgungslogistik, Automobillogistik und Seehafenlogistik. Und unter dem Begriff der “smarten Logistik“ wird die ganzheitliche Planung und Steuerung von automatisierten Waren- und Informationsströmen verstanden. Weitere Logistikbereiche, die es gibt, sind beispielsweise die Entsorgungslogistik und die Informationslogistik, sowie die Lagerlogistik und die Transportlogistik.

 

 

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