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Die Industrielogistik bezeichnet die Logistik und die logistischen Prozesse, die im klassischen produzierenden Gewerbe ausgeführt werden. Zu dem klassischen produzierenden Gewerbe gehören vor allem die Automobilindustrie, Ernährungsindustrie, chemische Industrie, Metall verarbeitende Industrie und der Maschinenbau. Das grundlegende Ziel bei der Industrielogisik ist, die richtigen Güter, in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge, in der richtigen Qualität und zu den richtigen Kosten zur Verfügung zu stellen. Die Industrielogistik ist zudem produkt- und produktionsunterstützend. 

Industriegüter können zum Beispiel der Kategorie Flüssiggut (Rohstoffe), Massenschüttgut (Halbfabrikate) oder dem Bereich Schwergut zugeordnet sein. Schwergüter von der Investitions- und Konsumgüterindustrie weiterzuverarbeitende Fertiggüter

Hauptwirtschaftszweige der Industrielogistik sind der primäre und sekundäre Sektor. Der Primärsektor liefert die Rohstoffe, wie Metall, Holz oder Kohle. Im Sekundärsektor von Industrie und Handwerk wird produziert. In der Industrielogistik werden die Logistikdienstleister verstärkt in die wertschöpfenden Prozesse einbezogen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette der unterschiedlichen Industrie- und Handwerksbetriebe hat die Industrielogistik an Bedeutung gewonnen, weil sie wichtige Prozesse übernimmt wie, unter anderem, Vormontagen, Um- und Verpacken sowie Konfektionieren der Ware. Zusätzlich kümmert der Logistiker sich um die Beratung, die Lagerhaltung und die Qualitätskontrollen.

Aufgaben der Industrielogistik sind das Vor- und Nachlagern der Fertigungsstufen, die Produktionsver- und entsorgung, das Optimieren der Wertschöpfungskette, das Qualifizieren von Mitarbeitern, das Optimieren der IT-Prozesse sowie das Lösen der Transport-, Lager- und Logistikprozesse im Fullservice

Es gibt unterschiedlichen Formen der Industrielogistik:

  1. Für Unternehmen der Industrie ist es der Bereich der Produktionslogistik
  2. Für den Einzelhandel der Bereich der Distributionslogistik und
  3. Bei den Dienstleistungen ist es die Streckenlogistik

Alle Bereiche managen das Steuern der Waren- und Informationsflüsse, zwischen und in den Unternehmen.

 

Vorteile der Industrielogistik

Die Lieferanten lassen sich optimal integrieren, sodass Just-in-time Lieferungen entlang der gesamten Lieferkette besser aufeinander abgestimmt sind. Wichtige Teile und Komponenten für die Produktion sind durch eine langlebige und aufeinander abgestimmte Logistik verfügbarer, was zu verlässlichen, am Bedarf optimierten Lagerbeständen führt. 

Die Verfügbarkeit ist dann an den Kunden ausgerichtet, und dadurch erzielt man einen besseren Kundenservice. Vorteilhaft bei der Industrielogistik ist, dass es mehr Raum lässt, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, weil das Einhalten der Qualitätsstandards und die dauerhafte Transparenz zu einem Gewinn in der Produktivität führt. Die Produktion wird im Ganzen schmaler, was zum Einsparen der Kosten führt und als Resultat eine erhöhte Qualität des Services mit sich bringt.

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