« Back to Glossary Index

Die E-Logistik ist der deutschsprachige Begriff für Electronic Logistics oder E-Logistics. E-Logistik steht neben den betrieblichen Funktionen E-Commerce und E-Procurement und ist Teil des sogenannten E-Business (Electronic Business).

E-Logistics oder elektronische Logistik ist das Planen und Durchführen von Transport und das Lagern und Umschlagen von Gütern. Dabei geht es um die digitale Form der Logistik und der logistische Teil des E-Commerce. Logistikprozesse werden mithilfe von internetbasierten Technologien oder webbasierten Anwendungen und Dienstleistungen automatisiert. E-Logistics befasst sich mit dem effizienten Transport, dem Verteilen und dem Lagern von Produkten. 

Der Einsatz von E-Logistik ist heutzutage wichtiger denn je, um die vollständige Kontrolle sowie Transparenz der Lieferkette zu bekommen. Die elektronisch-logistischen Prozesse brauchen eine neue Form der Koordination; dies heißt, dass Prozesse neu festgelegt werden müssen; das Kontrollsystem neu bestimmt werden muss; und sogar das Personal neu geschult werden muss. Zusammenfassen muss die ganze Organisation neu aufgesetzt werden.

 

Vorteile Nachteile von E-Logistics

E-Logistics ist beim Online-Handel ein Erfolgsfaktor. Die Zusammenarbeit der jeweiligen Partner und die Kommunikation mit den Kunden bezüglich ihrer Lieferungen und Retouren ist hier von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Zum E-Logistics-Erfolgsfaktor gehören Ortung und Tracking, Moderne Netze, und Datenaustausch. Der komplizierte Teil von E-Logistics ist das Schlüsselelement der E-Logistik: die Vernetzung zwischen den Partner der Wertschöpfung, wie Lieferanten, Entwickler, Kunden und Unternehmen. Wenn man klare Informationen und genaue Daten hat, kann man sich bezüglich des Nachschubs besser organisieren. 

Das Synchronisieren von Daten unterstützt die E-Logistik bei dieser gewaltigen Aufgabe. Jedoch soll jede Abteilung (Einkauf, Lager, Produktion und Versand) die jeweils für ihren Bedarf aufbereiteten Daten erhalten, um die Informationsflut gering zu halten. Die Komplexität der Zusammenführung ist einzuschätzen und zu bewerten, vor allem muss man die Bereitschaft vom Unternehmen gegenüber einer übergreifenden Zusammenarbeit im Voraus schätzen. Außerdem, für das Synchronisieren von Daten sind folgende technische und organisatorische Überlegungen vorauszusetzen:

  • Die Nutzer bedürfen einer Schulung.
  • IT-Systeme müssen in die internetbasierten Systeme eingebunden werden.
  • Die organisatorischen Abläufe und Prozesse sind weiterzuentwickeln.
  • Bestehende Anwendungen müssen kompatibel sein.
  • Die Partner müssen Informationsbarrieren entlang der Wertschöpfungskette überwinden.
« Back to Glossary Index

Sendiroo Blog