« Back to Glossary Index

Als ECommerce wird der Online-Handel bezeichnet, der den Kauf und Verkauf von Waren über elektronische Verbindungen umfasst. Der digitale Handel kann sowohl für den B2C-, als auch den B2B-Bereich angewendet werden. E-Commerce betrifft somit nicht nur den Business-to-Consumer (B2C), sondern auch den Business-to-Business-Bereich (B2B) und umfasst mehr als den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen. 

Der E-Commerce beschränkt sich auf den elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Wirtschaftssubjekten. Der Oberbegriff für den gesamten Bereich der elektronischen Geschäfts- und Austauschprozesse ist E-Business.

Ziele von E-Commerce-Anwendungen sind insbesondere die Senkung der Transaktionskosten, die Vereinfachung des Zugangs und die ständige Verfügbarkeit auf der Grundlage von elektronischen Katalogen und Abwicklungsprozessen. 

 

E-Commerce Kennzahlen oder KPI

E-Commerce Kennzahlen sind heute wichtiger denn je, um mit einem Onlineshop zum Erfolg zu steuern. Es gibt zahlreiche etablierte Kennzahlen, die gerne auch als E-Commerce KPI genannt werden. Dabei geht es um die Leistungsstärke verschiedener Faktoren vom gesamten Onlineshop oder von Kategorie- bzw. Produktseiten. Die Kennzahlen können klassische betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Umsatz oder Gewinn sein, jedoch gibt es auch E-Commerce spezifische Messzahlen wie Klickraten oder Bounce Rate. Es ist empfehlenswert, den E-Commerce-Prozess vom Ende zum Anfang zu analysieren. Die wichtigsten E-Commerce Kennzahlen sind die Retourenquote, die Conversion Rate, der Warenkorbwert, die Add-to-basket-Rate, die Verweildauer (Time-on-Site), die Besuche (Visits) und die Click-Through-Rate (CTR).

Daneben gibt es eine Vielzahl ergänzender Kennzahlen. Eine besonders große und wichtige Kennzahl neben die oben-genannte ist der Customer-Lifetime-Value (CLV). Der CLV bildet Gegenwart und Zukunft einer Kundenbeziehung ab, indem er die gegenwärtigen Kosten der Akquise die künftig zu erwartenden Erträge einer Kundenbeziehung gegenüberstellt.

Allerdings ist die Verwendung von Kennzahlen keine Garantie zum Erfolg im E-Commerce. Der Erfolg der Kennzahlen hängt vielmehr davon, wie gut die Steuerung des Unternehmens mithilfe von Kennzahlen organisiert wird. Wichtig ist die Daten regelmäßig, im Idealfall täglich, zu analysieren, weil eine häufige Auseinandersetzung mit den Daten ermöglicht es, Erfahrungen zu sammeln und auszubauen. Somit kann die Effizienz steigern, denn durch häufige Wiederholen steigt auch die Lernkurve. Die Begründung für die regelmäßige Daten- und Kennzahlen-Steuerung ist die höhere Aktualität sowie die Möglichkeit schnellen Eingreifens bei Fehlentwicklungen.

 

E-Commerce Vorteile und Nachteile

Vorteile von E-Commerce sind, dass Onlineshops rund um die Uhr erreichbar sind; dass man Preise und Informationen bezüglich der Produkte transparent und in Echtzeit vergleichen kann; und dass der Versand meist sogar schon kostenlos erfolgt und oft von nur kurzer Dauer ist. Außerdem, dank Online-Zahlungsmethoden und Shops mit weltweitem Versand ist all das überhaupt kein Problem mehr.

Nachteil von E-Commerce sind beispielsweise die Anzahl der Produkte, die zurückgesendet werden. Denn die hohen Portokosten können die Margen der Bestellungen schnell nach unten treiben. Gegebenenfalls müssen Waren umfassend gereinigt werden und auch logistische Herausforderungen sind allgegenwärtig. Ein weiterer Nachteil ist, dass der stationäre Handel (die Geschäfte) immer weniger wird.

« Back to Glossary Index

Sendiroo Blog