Haben Sie jemals darüber nachgedacht, online zu verkaufen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Einer der wichtigsten Aspekte, an den die wenigsten Unternehmen zuerst denken, ist die eCommerce-Logistik. Dies ist einer der wichtigsten Teile, denn Sie können ein sehr gutes Produkt haben, aber wenn es den Benutzer nicht rechtzeitig, in den vereinbarten Fristen oder unter den richtigen Bedingungen erreicht, verlieren Sie zukünftige Käufe und noch schlimmer, Geld. 

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen alle Möglichkeiten, die Sie in Sachen E-Commerce-Logistik haben.

Welche Möglichkeiten hast Du als Onlinehändler?

Die Kosten für die Logistik sind sehr hoch. Wenn man heutzutage als Onlinehändler nicht schnell eine passende und lukrative Lösung dafür findet, stehen die Chancen nicht allzu gut. Untersuchungen zeigen, dass die Logistikkosten eines Onlineshops 20 bis 40 % des Umsatzes betragen. Zur E-Commerce-Logistik gehören auch Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand sowie die Kosten für Retouren. 

Was ist Dropshipping

Von Dropshipping spricht man immer, wenn ein Händler seinen Lieferanten bestellte Produkten direkt an den Endkunden ausliefern lässt. Dieses Handelsmodel wird auch als Streckengeschäft oder Direkthandel bezeichnet. Auf dieser Weise entfallen die Vorfinanzierung von Warenbeständen, deren Lagerung und der Aufbau und Betrieb einer eigenen Versandlogistik. 

Je nach eingesetztem Shopsystem werden die eingehenden Bestellungen automatisch an den jeweiligen Lieferanten weitergeleitet. Diese verpacken die gewünschte Ware und versenden sie direkt an den Endkunden. Die Einkaufskosten entstehen damit erst dann, wenn die bestellten Artikel vom Verbraucher bereits bezahlt wurden. Deswegen, hat das Handelskonzept Dropshipping in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen, unter anderen Gründen. 

Welche Kosten entstehen beim Dropshipping? Der finanzielle Aufwand beschränkt sich auf die Ausgaben, die in direktem Zusammenhang mit eingehenden Bestellungen stehen. Diese sind vor Allem der Einkaufspreis de Ware, die Gebühren für Handling und Versand und eventuell anfallende Zollgebühren. Darüber hinaus fallen allgemeine Verwaltungs- und Betriebskosten sowie Ausgaben für Werbung und Marketing an

Vorteile für Dropshipping-Händler sind beispielweise, dass du für die Gründung fast kein Kapital benötigst und auch kein Warenrisiko trägst. Auf der anderen Seite  erhältst du in vielen Fällen schlechtere Einkaufskonditionen, da du immer nur einzelne Produkte abnimmst. Eine andere Nachteil ist, dass du auch kaum Kontrolle über Produktqualität und Lieferzeit hast. Außerdem kann im Einzelfall die Abwicklung von Retouren gewisse Schwierigkeiten mit sich bringen.

 E-Fulfillment

Als E-Fulfillment wird im E-Commerce der gesamte Prozess der Auftragsabwicklung bezeichnet. Hierzu zählt zum Beispiel die Bezahlung, der Warentransport, die Kundenbetreuung, das Auffüllen der Lagerbestände sowie das After-Sales-Management. Anders als beim Dropshipping, wo sich die Produkte im Besitz des Lieferanten befinden, ist die Ware beim E-Fulfillment Eigentum des Onlinehändlers

Aber wie genau soll ich mit der Logistik meines E-Commerce umgehen? Soll ich sie selber übernehmen oder auslagern?

Wenn ich von zu Hause aus beispielsweise einen Onlineshop für Schmuck betreibe, kannst ich die E-Commerce-Logistik selbst übernehmen und auf diese Weise die Kosten senken. Aber für Anbieter, die viele Bestellungen pro Woche bearbeiten müssen, ist dies keine Option. Beim E-Fulfillment handelt es sich genau genommen um das teilweise oder vollständige Outsourcing, also die Auslagerung von Prozessen im E-Commerce, um ihre Waren so schnell, zuverlässig und kostengünstig an den Online-Kunden zu bringen.

Nutzung eines eigenen Logistiksystems

Eine gute E-Commerce-Logistik ist für den Erfolg eines Onlineshops unerlässlich, denn sie kann in vielen Fällen zwischen Gewinn und Verlust entscheiden

Logistikdienstleister verfügen über die erforderliche Technologie und das fachliche Know-how bis hin zu den erforderlichen Mitteln für die Qualitätskontrolle. Daher lagern viele große Onlineshops den Logistikprozess an E-Fulfillment-Dienstleister aus. Auch wenn dies keine kostengünstige Lösung ist, ist es für viele Onlinehändler wichtig, dass Sie keine zusätzliche Zeit für Prozesse in der E-Commerce-Logistik investieren müssen. So können sie sich auf Ihr Kerngeschäft und das Wachstum ihres Unternehmens konzentrieren. 

Eine fehlende Kontrolle über die genauen Abläufe und der mangelnde Kundenkontakt können Gründe dafür sein, die Logistik selbst in die Hand zu nehmen. Zudem hat man auf diese Weise eine deutlich bessere Gewinnspanne. Ein echter Nachteil ist jedoch der hohe Zeitaufwand zuzüglich der Anschaffung von Software zur Unterstützung, was auch wieder kosten-verbunden ist.

Vertragsabschluss mit einem Vertriebspartner

Um die Pakete zu verschicken gibt es zahlreiche Versandpartner und Transportunternehmen. Hervorzuheben sind DPD, GEL, DHL, GLS, UPS, oder die DEUTSCHE POST. Die Auswahl hängt meistens von den angebotenen Versandbedingungen, die Versandpreisen, Zustellungsmöglichkeiten, Lieferzeiten oder die Option für sowohl inländische Paketsendungen als auch internationale Paketsendungen ab. 

Es ist empfehlenswert, Verträge mit mehreren Transportpartnern abzuschließen, auch wenn dies manchmal nicht möglich ist. Deshalb bietet Sendiroo einen Service für Unternehmen an, bei dem wir Ihnen die besten Preise für den Versand von nationalen und internationalen Paketen nennen.

Die Versandpartner überbieten sich gegenseitig mit immer besseren, schnelleren oder persönlicheren Versandstrategien. Dank des starken Wettbewerbs zwischen den Versanddienstleistern können Onlineshops, die sehr viele Pakete versenden, von wettbewerbsfähigen Preisen profitieren. Zum Beispiel, Sie bieten Onlineshops ab einem bestimmten Versandvolumen oft sehr interessante Preise.

 Verwendung einer Logistikplattform

In einer Zeit, in der Online-Verkäufer ihr Pakete bereits am nächsten Tag erwarten, haben es Onlinehändler nicht leicht. Bestellprozesse müssen optimiert sein; die Rücksendung soll auch unkompliziert sein und die Wartezeiten für Versand und Zahlung müssen kurz sein. Heutzutage sind uns Features wie Paket-Tracking (welche Station des Versandprozesses das Paket gerade durchläuft) und die mobile Benachrichtigung schon längst bekannt.

Aber es besteht den Bedarf einer Versandlösung für Onlineshops jeder Größe. Digitale Versandanbieter werben mit der idealen Lösung für den aufwendigen und teuren Onlineversand: eine integrative Versandplattform. Somit haben Onlinehändler die Möglichkeit, über eine zentrale Plattform, sämtliche Versandprozesse zeit- und kosteneffizient zu steuern. Dazu wird die Versandsoftware via Plug-ins oder API-Anbindungen mit dem eigenen Onlineshop und jeweiligen Warenwirtschaftssystem verknüpft.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der passendsten Versandlösung für Ihren Onlineshop ist, sind neben der Größe Ihres Onlineshops und der Anzahl benötigter monatlicher Versendungen, die Kosten der Nutzung und die benötigten Integrationen, sowie der individuelle Kundenanspruch. 

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